Home Finanzen Chinas jüngster Anstieg der Covid-Fälle legt Touristen lahm und schränkt Reisen ein

Chinas jüngster Anstieg der Covid-Fälle legt Touristen lahm und schränkt Reisen ein

by Matthias

BEIJING – Die Zahl der täglichen Covid-Fälle in China ist zu Beginn der Sommerferien in die Hunderte gestiegen.

Viele der Fälle sind in Zentralchina aufgetreten und nicht in Wirtschaftszentren wie Peking und Shanghai. Die Zahl der Infektionen in der Produktionsmetropole Guangdong ist gestiegen, ohne dass es bisher zu größeren Einschränkungen für die Wirtschaft gekommen wäre.

In einem Touristengebiet in der südwestlichen Region Guangxi mussten jedoch am Sonntag mehr als 2.000 Besucher wegen plötzlicher Geschäftsschließungen auf der Strecke bleiben, wie staatliche Medien berichteten. Dem Bericht zufolge werden die örtlichen Behörden den Touristen bei der Ausreise helfen.

Am Montag ordnete die Stadt Chengdu in der südwestlichen Provinz Sichuan an, dass Bars, Fitnessstudios und überdachte Vergnügungsstätten vorübergehend eine Woche lang geschlossen bleiben. Die Stadt, die für ihre würzige Küche bekannt ist, verbot den Menschen zwar nicht, in Restaurants zu essen, aber die Behörden rieten den Menschen, stattdessen eine Lieferung oder ein Essen zum Mitnehmen zu bestellen.

Das chinesische Festland meldete für Dienstag 108 neue Covid-Fälle mit Symptomen und 827 ohne Symptome. Die meisten Fälle traten in den westlichen Provinzen Gansu und Guangxi auf, aber auch in 12 anderen Regionen auf Provinzebene wurden mindestens eine Handvoll Fälle gemeldet.

Der Anstieg auf Hunderte von Fällen pro Tag ist erst in den letzten anderthalb Wochen zu verzeichnen. Auf dem Festland wurden in dieser Zeit keine neuen Todesfälle durch Covid gemeldet.

Seit Ende Juni hat die Zentralregierung begonnen, die Quarantänemaßnahmen zu lockern. Die Hauptstadt Peking hat die Beschränkungen für die Einreise aus anderen Teilen Chinas gelockert.

Besucher aus dem Inland, die in die Hauptstadt oder in andere Teile Chinas reisen, müssen jedoch je nach Vorhandensein von Covid in ihrer Reisegeschichte möglicherweise immer noch eine Woche lang in Quarantäne bleiben.

In der ersten Jahreshälfte gingen die Inlandsreisen nach Angaben des Tourismusministeriums im Vergleich zum Vorjahr um 22,2 % auf 1,46 Milliarden zurück. Eine vierteljährliche Aufschlüsselung war nicht verfügbar, obwohl der Bericht besagt, dass das zweite Quartal stark von Covid betroffen war

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